Dame gegen Springer

Alles rund um den letzten Partieabschnitt
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SchwarzerRitter
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Dame gegen Springer

Beitrag von SchwarzerRitter »

[FEN=8/8/8/5N2/5K2/8/6k1/7q w - - 0 1]8/8/8/5N2/5K2/8/6k1/7q w - - 0 1[/FEN]
[B]57. ... h1=D[/B]

Das war ich mit Schwarz. Beide noch etwa 15 Minuten Bedenkzeit.

Jetzt hatte ich noch irgendwo Glück, dass mein Gegner scheinbar hoffte, dass ich aufgebe oder das Spiel aus den Augen verliere, wenn er für den nächsten Zug 11 Minuten nachdenken muss. Ich gehe davon aus, dass es ein unfairer Versuch war. Allerdings kam mir das zu gute, weil ich überhaupt keinen Plan hatte, wie ich mit dem Springer umzugehen habe. Glücklicherweise ist dann seine Zeit abgelaufen bevor ich die 50 Zugregel verletzt habe. Die 11 Minuten hatte ich ehrlich gesagt, aber auch vertrödelt und nicht genutzt um zu überlegen, wie man am besten vorgeht.

Es kam dann 58. Se3+. Das sollte ja eigentlich zu gewinnen sein. Aber selbst wenn ich es jetzt versuche nachzuspielen. Manchmal gelingt es mir und manchmal nicht.

Eventuell hätte auch vorher schon ein Bauer mehr überleben können.
Das wäre dann trickreich gewesen, wenn man weiß, dass man das mit dem Springer nicht kann.

[FEN=8/6pp/5p2/8/5PP1/1K4kP/8/N7 w - - 0 1]8/6pp/5p2/8/5PP1/1K4kP/8/N7 w - - 0 1[/FEN]
[B]42. ... Kf2-g3[/B]

Meine Planlosigkeit hat mich ehrlich gesagt etwas gewurmt. Früher oder später werde ich vielleicht doch noch mal ein Endspielbuch anschaffen. Was momentan keine Option ist, weil ich noch zu viel unbearbeitetes rumliegen habe. Das fällt mir so wie so auf, dass ich fast den Eindruck habe, dass ich zu viel Spiele, weil jedes Spiel eigentlich wieder Fragen aufwirft und ich die dann auf später vertage. Bis mir auffällt, dass dazu keine Zeit mehr ist oder zu viele Probleme vorliegen und ich mich beschränken muss. Es geht mir jetzt auch mit der vorgestellten Partie ähnlich. Ich habe die Kommentare gelesen und auch nachgespielt, aber tiefer drüber nachgedacht noch nicht. Ich war da wohl angefangen einen alternativen Zug von schwarz mir anzuschauen, aber war noch nicht so ganz fertig.

Wie es scheint, muss sich die Dame König und Springer aufdrängen und trennen dürfen sich die beiden ja so wie so höchstens temporär, weil ab einer bestimmten Entfernung Doppelangriffe möglich sind. Aber wenn der Springer immer in der Nähe des Königs bleibt und ich ihnen mit König und Dame auf die Pelle rücke deckt der Springer immer wieder Felder ab, die ich gerne betreten würde, so dass dann fast der Eindruck entsteht, dass es ein natürliches Remis ist.

Welche Idee muss man sich im Hinterkopf merken, damit man damit dann nicht nur zufällig oder zufällig auf Zeit gewinnt?

Welche Strategien habt ihr um so etwas zu üben? Man nimmt das so schnell auf die leichte Schulter und ich selbst belächle Endspielbücher ja auch ein bisschen, aber das ist richtig ärgerlich, wenn man deshalb mit einem Remis abgestraft wird oder in anderen Fällen vielleicht sogar noch mit einer Niederlage. Typischer wäre meiner Erfahrung nach, dass dem Überlegenen die Zeit davon rennt, aber wenn das fremde Material dann auch noch zum Matt ausreicht, ist die Schadenfreude umso größer.

LG

Editbemerkung: Hm, der Titel scheint sich von mir zwar ändern zu lassen, aber der Name bleibt. Vielleicht kann ein Mod das ausbessern?

Zapp Brannigan
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Beitrag von Zapp Brannigan »

Verstehe ich das richtig, du hattest schwarz, also König + Dame gegen König + Springer. Da hilft dir auch ein endspielbuch nicht, das wird nämlich nicht behandelt. Nur König + Dame gegen König + Turm, was auch gewinnt, aber doch schwierig ist.

Wirklich viel zu sagen ist da nicht. Pass auf dass keine springergabel passieren kann, idealerweise dame und könig immer auf anderen felderfarben. Danach drängst du den gegnerischen König langsam an einen rand, danach kannst du mattdrohungen mit angriffen gegen den springer kombinieren. Spiel doch die stellung mehrmals gegen den computer aus, ist ein gutes training.

SchwarzerRitter
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Beitrag von SchwarzerRitter »

Okay, verstanden haben wir uns schon richtig. Aber ich hätte gedacht, dass so etwas auch in einem Endspielbuch thematisiert wird. Dame und König gegen Turm und König wird sogar in Das Schachspiel thematisiert. Meine Vorstellung war, dass Endspielbücher versuchen möglichst umfangreich auf verschiedene Endspiele eingehen und dass dann dort zum Beispiel Dame und König gegen Springer und König in der gleichen Art und Weise behandelt werden wie Dame und König gegen Turm und König bei Tarrasch.

Zur zweiten Situation behauptet der Engine, dass es remis ist, wenn er es ausspielt. Da war mein Gegner scheinbar nicht genug dahinter her den König an meine Bauern zu bekommen.

Jupp, ich lade gerade DroidFish herunter und weiß dann wie ich demnächst die Wartezeiten gut nutzen kann. Irgendwas wird dabei schon hängen bleiben.

Danke für den Tipp.

Babylonia
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Beitrag von Babylonia »

[QUOTE=Lestat;25409]Verstehe ich das richtig, du hattest schwarz, also König + Dame gegen König + Springer. Da hilft dir auch ein endspielbuch nicht, das wird nämlich nicht behandelt. Nur König + Dame gegen König + Turm, was auch gewinnt, aber doch schwierig ist.

Wirklich viel zu sagen ist da nicht. Pass auf dass keine springergabel passieren kann, idealerweise dame und könig immer auf anderen felderfarben. Danach drängst du den gegnerischen König langsam an einen rand, danach kannst du mattdrohungen mit angriffen gegen den springer kombinieren. Spiel doch die stellung mehrmals gegen den computer aus, ist ein gutes training.[/QUOTE]

Das sind excellente Tipps hier! Die Schachtheorie sagt, dass K + D gegen K + S gewinnen muss. Die Gefahr sind ständige Springergabeln.

Quellen:

1. Silmans Endspielkurs, S. 37-39, Endspiele für Klasse "E"

In anderen von meinen Schachbüchern habe ich dieses Thema nicht gefunden, in "vollständigen" Endspielbüchern müsste es aber enthalten sein.

Babylonia

ruf012
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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von ruf012 »

Kf1 Sd3 Kh1 De3

1. Sd3-f2+, Kh1-h2
2. Sf2-g4, Kh2-g3
3. Sg4xDe3 Remis

SchwarzerRitter
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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von SchwarzerRitter »

[QUOTE=Babylonia;25411]
1. Silmans Endspielkurs, S. 37-39, Endspiele für Klasse "E"

In anderen von meinen Schachbüchern habe ich dieses Thema nicht gefunden, in "vollständigen" Endspielbüchern müsste es aber enthalten sein.
[/QUOTE]

Würdest du das Buch von Silman als vollständig bezeichnen?

Mich verunsichert tatsächlich die eine Bewertung bei Amazpn, wo jemand seinen Ärger Luft macht, obwohl mir der Text dazu gar nicht durchdacht vorkommt.

Ich muss zugeben ür den Preis erwarte ich schon, dass man sagen kann, dass es vollständig ist. Für den Preis kann ich mir auch vorstellen, dass eine Enttäuschung der eigenen Vorstellungen zu einer solchen Bewertung führt. Allerdings wäre dann schon schön gewesen, wenn der Bewertende sich klarer ausgedrückt hätte. Wobei fast der Euindruck entsteht, dass nur das Vorwort gelesen wurde und ihm das nicht gefallen hat, weshalb dem Buch dann keine Chance mehr gegeben wurde, was ich aber für ein schlechtes Vorgehen halte.

@ruf012 Ja, natürlich gibt es sicher Stellungen die mit Zugzwang zur Springergabel und dann zum Remis führen. Allerdings habe ich mich beim angeführten Beispiel auch gefragt, wie es zu dieser Stellung kommen konnte und das scheint aber eher auf freiwilliger Basis geschehen zu sein und nicht mit Zugzwang. Aus diesem Grund finde ich es inkonsequent daraus den Schluss zu ziehen, dass die Behauptung falsch ist, dass dieses Endspiel theoretisch gewonnen werden muss. Es ist nicht die Frage, ob es durch einen Fehler auch remis werden kann und es ist unerheblich ob der Fehler fünf oder zehn Züge zurückliegt. Wenn man den Fehler korrigieren kann und dann der Gegner nicht verhindern kann, dass man gewinnt, dann hat man theoretisch gewonnen.

LG

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Zapp Brannigan »

Silmans bücher sind sehr umstritten, die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Ich persönlich finde, Silman labert viel und der schachliche inhalt ist sehr begrenzt, aber ich bin ein freund von konkreten varianten anstatt von "ideen"... Gibt hier im Forum glaub ich auch ein thema dazu.

Sein endspielbuch ist nicht nach themen aufgebaut, sondern nach spielstärke. Das kann man gutheissen oder verdammen, aber als nachschlagwerk taugt diese struktur natürlich eher wenig.

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Babylonia »

Nein, das Buch "Silmans Endspielkurs" erhebt von sich aus nicht den Anspruch, "Vollständig" oder "encyclopedisch" zu sein. Es ist ein Trainingsbuch von für bestimmte Spielstärken exemplarischen Lektionen. Seine Lektionen werden für bestimmte USCF - Ratings vorgeschlagen, ziehe 100 ab von so einer Ratingzahl, dann hast du Fide Elo. Wenn du so als Nachschlagewerk ein komplettes Endspielbuch suchst, dann kann ich von diesem Buch abraten.

Babylonia

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Sanpelg »

Ich glaube, dass es in Endspielbüchern nicht vorkommt, weil es (ungerechtfertigterweise) als zu einfach gilt!

In der Tat behandelt Silman das aber in seinem Buch (welches mir gut gefällt und mir für meinen Wiedereinstieg wirklich geholfen hat). Grundsätzlich sollte man das nach seinen Angaben genau wie Dame+König gegen König behandeln, halt nur auf Gabeln achten, ansonsten einschnüren wie gehabt

Kampfkeks
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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Kampfkeks »

Wenn man erstmal die Initiative mit der Dame bekommen hat, dann sollte es doch ziemlich einfach sein, den Springer irgendwann aufzusammeln. Die Schwierigkeit scheint eher zu sein, die Dame direkt nach der Umwandlung (ein anderes Szenario kann ich mir kaum vorstellen) nicht durch eine Springergabel zu verlieren. Danach müsste es doch ein Kinderspiel sein.

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von ruf012 »

#5+1 Lösungsversuch


[SPOILER]

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angefuhrten
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[/SPOILER]
[SPOILER]

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vorwort
weshalb
zugeben

entsteht
gefallen
vorgehen

bewertung
euindruck

bewertende
allerdings
schlechtes
vorstellen

ausgedruckt
vollständig

enttäuschung

vorstellungen

[/SPOILER]


#10 Lösungsversuch

[SPOILER]
es2
zu2
d(ie3)(en)(er2)
ein2
hat
ich
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d(a(me2)(nn))(och2)
e(her)(ine)
ka(nn)(um)
nach
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wenn
durch
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nicht
d(anach)(irekt)
musste
sollte
anderes
e(infach)(rstmal)
scheint
bekommen
s(pringer2)(zenario)
ziemlich
verlieren
i(nitiative)(rgendwann)
umwandlung
vorstellen
kinderspiel
aufzusammeln
schwierigkeit

[/SPOILER]

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Babylonia »

[QUOTE=Kampfkeks;25432]Wenn man erstmal die Initiative mit der Dame bekommen hat, dann sollte es doch ziemlich einfach sein, den Springer irgendwann aufzusammeln. Die Schwierigkeit scheint eher zu sein, die Dame direkt nach der Umwandlung (ein anderes Szenario kann ich mir kaum vorstellen) nicht durch eine Springergabel zu verlieren. Danach müsste es doch ein Kinderspiel sein.[/QUOTE]

Hast du Dame gegen Springer und Springer gegen Dame denn schon praktisch durchgespielt? Wir haben das im Café schon gemacht und das war schon ganz schön kniffelig.

Babylonia

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von ToBeFree »

Eine Anmerkung: Stellungen mit bis zu 7 Figuren auf dem Brett sind inzwischen gelöst. Momentan kann man Stellungen mit bis zu 6 Figuren hier eingeben:
[url]http://www.shredderchess.de/online-schach/online-datenbanken/endspiel-datenbank.html[/url]

Für die erste Stellung sieht man dort z. B., dass Weiß forciert in maximal 18 Zügen verliert. Wenn die Stellung simpel genug ist, kommt auch eine Engine auf die Lösung - ansonsten wird selbst Stockfish auch nach stundenlangem Rechnen nicht immer den Weg zum Sieg finden. "Gegen einen Computer" kann man zwar gut Endspiele üben, aber es hilft manchmal nicht, einfach nur eine Engine als allmächtigen Endspielkünstler anzusehen und sich dann zu wundern, dass die Spielweise der Engine widerlegbar ist. :)

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Kampfkeks »

[QUOTE=Babylonia;25441]Hast du Dame gegen Springer und Springer gegen Dame denn schon praktisch durchgespielt? Wir haben das im Café schon gemacht und das war schon ganz schön kniffelig. Man kann eigentlich nur richtig mitdiskutieren, wenn man schon Praxiserfahrungen mit so etwas hat.

Babylonia[/QUOTE]

Ich glaube nicht, dass ich dich erst um Erlaubnis fragen muss, bevor ich hier etwas schreibe.

Kampfkeks

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Babylonia »

Du kannst deine Meinung äußern wie du möchtest, Kampfkeks. Ich finde es schwierig etwas zu beurteilen, was ich selbst noch nicht gespielt oder geübt habe oder versucht habe zu üben. Das beziehe ich jetzt mal auf meine Person, um Missverständnisse zu vermeiden.

Babylonia

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von SchwarzerRitter »

Meine Vorstellung von einem Endspielbuch wäre schon eher Nachschlagewerk. Zumindest würde ich das jetzt so nennen. Meine Vorstellung ist ungefähr die, dass ich mir eine Liste schreibe: "Typische Endspiel-Situationen von A - Z" und dass ich dann die Situationen systematisch abarbeite und einen Haken dahinter mache, der bedeuten soll, dass ich es verstanden habe und mich sicher darin fühle. Das würde ich dann noch regelmäßig auffrischen und dann hätte ich aber nach abarbeiten der Liste eine ausreichende Sicherheit aus jedem Endspiel das Optimum herauszuholen.

Was ich vom Buch dann erwarte sind im großen und ganzen zwei Dinge:

1. mir einen Überblick darüber zu verschaffen, was überhaupt typische Endspielsituationen sind. Das hört sich banal an, aber ich kann mir vorstellen, dass ich nicht intuitiv alle Stellungen aufbauen kann, die man üben sollte, weil sie jeweils das Muster für eine Reihe von Endspielen aufzeigen.

2. zu erklären wie man es zum Sieg führt oder wie man das Remis herausholt. Am besten mit Erklärungen, was der Zug bewirken soll oder eben so typischen Stellungen und Ideen, so dass man es auch auf vergleichbare Situationen übertragen kann. Ich denke keiner lernt konkrete Zugfolgen auswendig sondern eher so Regeln, die zu einer klugen Entscheidung führen. Sehr sinnvoll ist in dem Zusammenhang, denke ich, auch, dass Fallen aufgezeigt und erklärt werden.

3. Optional: Eventuell noch Übungen, wobei ich denke, dass man das eigentlich nicht braucht, weil man einfach beliebig die Figuren anordnen kann und schon hat mein eine Übung.

Ich möchte mich sehr für den Shredderlink bedanken. Das hilft mir glaube am meisten. Ich baue jetzt Stellungen auf und ziehe dann auf dem Brett schon den besten gegnerischen Zug, schreibe mir meine Idee für die beste Erwiderung auf und gucke dann was der Computer danach vorschlägt. Das ist insofern besser als gegen den Engine zu spielen, weil ich immer auch den besten Zug sehe. Dann vergleiche ich es und versuche den Sinn des Zuges zu ermitteln, in dem ich mir die Wirkung angucke. Ja und dann versuche ich mir noch Muster zu merken. Ich habe zumindest den Eindruck, dass es hilft. In einer Hinsicht dann wandle ich den Schluss aber immer ab. Ich gucke mir nicht die Varianten an, in denen der unterlegene seinen Springer offeriert um zwei oder drei Züge zu gewinnen und genau so verzichte ich auch als Überlegener darauf ein paar Züge einzusparen, wenn das nötig macht, dass ich den ungedeckten Springer nicht schlage.

@Kampfkeks + @Babylonia Ich denke, dass die Kommunikation unglücklich verlaufen ist. Ich könnte mir von beiden Seiten vorstellen, dass man sich vor den Kopf gestoßen fühlt und das gut nachvollziehen. Wenn ich einen schlechten Tag habe und mir etwas nicht leicht fällt und ich mich darum bemühe es hinzukriegen und jemand kommt daher und sagt mir wie leicht es ist, fühle ich mich verletzt und vergreife mich sehr wahrscheinlich im Ton. Wir können von hier nicht einschätzen, ob es Kampfkeks leicht fällt oder ob sie es kann. Wenn ich etwas gut kann oder davon überzeugt bin und ich einen schlechten Tag habe und jemand meint er müsste mich darin belehren, fühle ich mich auch verletzt und vergreife mich wieder sehr wahrscheinlich im Ton. Wenn ich aber gut drauf gewesen wäre, hätte ich in beiden Fällen den Kommentar entweder überhört oder um Ratschläge gebeten. Lasst uns das bitte nicht eskalieren. Das ist es doch nicht wert. Ich hatte mir zum Beispiel bei Kampfkeks Kommentar nur gedacht, dass ich vor dem Spiel ähnlich darüber gedacht hätte. Darum neige ich aus meinem Erfahrungshorizont dazu Kampfkeks den Tipp geben zu wollen, es sich anzuschauen. Aber gerade wo das jetzt auch schon alles hier so unglücklich im Raum steht möchte ich betonen, dass ich nicht wissen kann, ob es für Kampfkeks sinnvoll ist oder nicht. Für mich wäre es sinnvoll gewesen, aber man kann nicht von sich auf andere schließen.

LG

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Babylonia »

Genau wie bei Sprachlehrbüchern verwende ich auch im Schach mehrere Lehrbücher, so dass ich auch wechseln kann beim Lernen, wenn ich mich an einem Buch fest gebissen habe und nicht richtig weiterkomme. Mit Silmans Endspielbuch kann ich prima lernen, und das Thema D + K geben S + K wird dort behandelt - aber Vollständigkeit strebt dieses Buch vom Konzept her nicht an.

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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von SchwarzerRitter »

Vielleicht wollte ich mir auch nur ein Endspielbuch in den Schrank stellen und dann davon ausgehen Endspiele zu können. Man kann nur hoffen, dass ich es dann auch gelesen hätte. Ich weiß nicht warum ich so oft plane zu üben statt zu üben.

Mein Bestand ist an Schachbüchern ist ungefähr

Knauers Schachlexikon 2. Auflage, vor ca. 10 Jahren einer Bücherei abgekauft.
Auszugsweise Eröffnungen studiert oder zurate gezogen, wenn ich auf noch wenig geübte/unbekannte Eröffnungen gestoßen bin.

Im letzten Jahr angeschafft:


Schachspiel, Tarrasch.... Endspiele bis auf die beiden längeren Endspiele und manche Bauernendspiele eventuell durchgearbeitet, allgemeine Eröffnungstheorie durch gelesen, spezielle Eröffnungstheorie Schottisch, Skandinavisch und Italienisch angeguckt. Sehr mühselig für mich im Mittelspiel-Teil das erste taktische Motiv etwa bis zur Hälte bearbeitet.

The chess tactics detection workbook. Es besteht aus Partien die man auf taktische Gelegenheiten hin analysieren soll. Am Ende sind die Lösungen. Ich habe das bisher mit 2 Partien gemacht. Außerdem habe ich das Register der taktischen Manöver durchgelesen.

Mozart spielt Schach, ungefähr das erste Drittel widmet sich Carlsens Aufstieg. Davon habe ich mir zwei oder drei Partien angeguckt. Noch ein weiteres Drittel behandelt Meilensteine der Schachgeschichte (habe ich höchstens überflogen) und das letzte Drittel ist mein Lieblingsdrittel erzählt Anekdoten aus der Schachwelt. Die habe ich ehrlich gesagt verschlungen und waren recht amüsant.

Mein System.... erstes Kapitel angefangen. Und hey, hey nicht vergessen: Ich habe das Kapitel zum Endspiel überflogen nach dem ich diesen Thread verfasst habe. Es war aber nichts passendes dabei.

Mein System in der Praxis... ungeöffnet.

Urteil und Plan... Das dritte Kapitel fast abgeschlossen.

Vielleicht will ich unterbewusst viel lieber eine Bibliothek eröffnen als mich im Schach zu verbessern. ;-)

PS: Was ich noch sagen wollte zu den shredderlink. Ich hatte da auch ungefähr parallel eine App installiert. Lomonosov Tablebases. Leider scheint die etwas unausgereift zu sein. Es wird schon gesagt, wie viel Züge man braucht und man sieht dann auch nach jedem Zug die neue Berechnung und weiß dann ob man einen sinnvollen Zug gemacht hat, aber in den Demomodus, wo das Programm den richtigen Weg vorführt komme ich nur durch Zufall. Dadurch verliert man leider auch an den integrierten Aufgaben irgendwann die Lust, wenn man nicht weiter kommt. Manchmal habe ich auch Probleme nach dem Aufbauen in den Spielen-Modus zu gelangen. Schade eigentlich, weil es sonst eine gute Alternative zu Shredder wäre, wenn man unterwegs ist.

SchwarzerRitter
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Beitrag von SchwarzerRitter »

Ich konnte nicht widerstehe und das Buch kam heute an und ich habe mir versucht einen Überblick zu verschaffen und auch schon etwas geübt. Ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Obwohl es überhaupt nicht das ist, was ich ursprünglich haben wollte. Der Schreibstil erinnert mi8ch an gemeinsamen Unterricht im Verein. Als der Verein von Auswärts Trainer eingeladen hatte, um Eröffnungstheorie zu vermitteln. Das Buch liest sich tatsächlich wie ein Vortrag von Silman als wenn er im Verein vorne am Demobrett steht und erzählt, während wir vor uns das Brett haben und es in 3D nachvollziehen können. Mit der einzigen Ausnahme, dass die Möglichkeit Fragen zu stellen entfällt, aber dafür kann man im eigenen Tempo immer wieder die Lektionen wiederholen bis man selber sich sicher fühlt. Was im Gegensatz zum Mittelspiel Teil bei Tarrasch mir positiv auffällt ist, dass ich nicht dauernd neue Stellungen aufbauen muss und die Hälfte der Zeit dafür drauf geht. Es kann täuschen, weil Endspielstellungen natürlich schneller ausgebaut sind, den Endspielteil von Tarrasch habe ich auch noch relativ zügig und glücklich bearbeitet. Der Mittelspielteil ist nach meiner Empfindung so aufgebaut, dass Tarrasch einen zu jeden Motiv zwanzig bis fünfzig Stellungen aufbauen lässt und dann werden etwa 6 Halbzüge gespielt, um zu zeigen wie es zu dieser Fessel kam und wie sie genutzt werden kann. Mir fällt es schwer daran zu glauben, dass ich aus dieser Übung etwas mitnehme. Zum Teil sehe ich auch nicht einmal einen Zusammenhang zwischen den Übungen und ja dann kenne ich vielleicht 50 verschiedene konkrete Beispiele Fesseln und weiter... Was soll mein Ziel sein? Soll ich sie auswendig lernen und dann im Spiel an Fessel 51 scheitern? Aber hier bei Silmans Endspielkurs habe ich den Eidruck, dass der Schwerppunkt darauf liegt mir Prinzipien bei zubringen, die ich dann später auch unabhängig von der Situation anwenden kann. Auch wenn ich sagen muss, dass das Kapitel zum konkreten Fall mit Dame gegen Springer nicht geholfen hat. Aber eventuell liegt es auch daran, weil es mir so scheint, dass man das Buch besser von vorne nach hinten durchliest, dass Grundlagen gefehlt haben.

@Benutzername

Ich habe eigentlich eher positive Erfahrungen mit Büchern und lernen. Tarraschs Mittelspielteil ist aber ein wirklich frustrierendes Beispiel. Wahrscheinlich hat Tarrasch sich schon Gedanken darüber gemacht wie er die Aufgaben anordnet und wahrscheinlich können manche beim bearbeiten auch hinter diese Fassade schauen und der von Tarrasch beabsichtigte Gedankengang entsteht bei manchen Lesern, aber bei mir ist das nicht der Fall. Ich scheine da nicht auf einer Wellenlänge mit ihm zu sein und vielleicht ist mein Fehler überhaupt zu erwarten, dass ich das dann fortsetze. Andererseits geht es auch um Probleme im Schach die mir spontan besonders interessieren und dann finde ich sie nicht in den vorhandenen Büchern bearbeitet. So falsch ist es dann auch nicht, sich nach einem neuen Buch umzusehen.

Wenn ich aus der Eröffnung raus bin. Das hört sich an als wenn ich die Eröffnung auswendig kann, was eigentlich nicht ganz der Fall ist. Ich habe eigentlich eher eine grobe Vorstellung und kenne ein paar Fallen oder sagen wir mal Züge die mir nicht liegen und die ich deshalb besser nicht spiele. Wenn das etwas subjektives ist, möchte ich es natürlich am liebsten loswerden. Zum Beispiel kriege ich es nicht zustande aus der Spanischen Eröffnung etwas Sinnvolles zu machen. Ich denke, dass das nicht sein muss und auch nicht sein sollte. Wder mit Weiß noch mit Schwarz hat Spanisch Vorteile für mich. Ich vergeige später beides. Wobei mir das mit Schwarz auch nicht gut tut, wenn ich die Berliner Mauer ausprobiere. Mit a6 habe ich deutlich bessere Erfahrungen gemacht. Der läufer durchkreuzt im weiteren Spielverlauf regelmäßig meine Pläne und darum will ich den so schnell wie möglich fort haben.Ich hoffe diese Information wird mir jetzt nie im Spiel zum Verhängnis, weil man sich zufällig einmal im Reallife gegenüber sitzt.

Eine hundertprozentige Sache habe ich für den Fall Dame gegen Springer nicht gefunden, aber um darauf zurück zu kommen. Ich halte mich an folgende Grundsätze und dann funktioniert es in der Regel. Falls es trotzdem die 50 Züge sprengt, heißt es wohl Pech gehabt.

1. Auf Springergabeln achten. Das ist die wirklich große Gefahr.
2. Der Springer muss sich in Reichweite seines Königs aufhalten. Wenn das nicht beachtet wird, lohnt es sich nach einem Doppelangriff zu suchen. In der Regel kann man durch Schachgebote den König auf ein entsprechendes Feld zwingen. Manchmal steht der eigene König im Weg.
3. Man muss den fremden König an den Rand zu drängen versuchen.
4. Wenn der eigene König in der Nähe des fremden ist und der Springer in Reichweite des Königs(siehe Regel 2), können sich Situationen ergeben, die den Springer gewinnen. Gewonnen ist der Springer zum Beispiel, wenn es gelingt, dass beide Könige Nachbarn des Springers sind und diese Situation nicht durch ein Schachgebot mit dem Springer aufgelöst werden kann.

LG SchwarzerRitter

Kiffing
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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von Kiffing »

@Schwarzer Ritter: Wenn Dir Silmans Endspielkurs zusagt und Du daraus wirklich einen Nutzen ziehen kannst, weil Du eine innere Beziehung zu dem Autoren aufbauen kannst, ist es völlig ok. Meiner Meinung nach sollte man im Schach auch nicht zu sehr verallgemeinern, weil es immer noch ein sehr persönliches und individuelles Spiel ist. Ich sehe Silman wegen dessen Textlastigkeit zwar kritisch, aber wenn Du gerade das an Silmen schätzt, umso besser! Noch zwei Bemerkungen zu Deinen Eröffnungsproblemen, weil diese hier an dieser Stelle für Dich wegweisend werden könnten, z. B. bevor Du wirklich anfängst, mit Schwarz die Berliner Mauer spielen zu wollen... ;)

[QUOTE=Schwarzer Ritter] Zum Beispiel kriege ich es nicht zustande aus der Spanischen Eröffnung etwas Sinnvolles zu machen. Ich denke, dass das nicht sein muss und auch nicht sein sollte. Wder mit Weiß noch mit Schwarz hat Spanisch Vorteile für mich. Ich vergeige später beides. Wobei mir das mit Schwarz auch nicht gut tut, wenn ich die Berliner Mauer ausprobiere. Mit a6 habe ich deutlich bessere Erfahrungen gemacht. Der läufer durchkreuzt im weiteren Spielverlauf regelmäßig meine Pläne und darum will ich den so schnell wie möglich fort haben. [/QUOTE]
Ich würde erst einmal bei der Spanischen Partie bleiben, weil es eine sehr klassische Eröffnung ist, die sehr gut dazu geeignet ist, auch das allgemeine Verständnis im Schach zu erhöhen. Spanisch gilt aber nicht nur als allgemein gut verständlich, sondern auch als theorielastig, d. h. neben den allgemeinen Ideen, wo ich Dir jetzt ein paar vermitteln möchte, müssen die einzelnen Varianten mehr oder weniger sicher sitzen, zumindest bis zu den Tabyas.

Spanisch mit Weiß: Bleiben wir beim geschlossenen System nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. La4 Sf6 5. 0-0 Le7 6. Te1 b5 7. Lb3 d6 8. c3 0-0 9. h3 (Tabya). In der Regel greift Weiß später am Königsflügel an und Schwarz am Damenflügel. Typisch für Weiß ist in den meisten Varianten das Springermanöver Sb1-d2-f1-g3 (manchmal auch nach e3). So übt Weiß schon mal einen gewissen Druck am Königsflügel aus. Eine Idee, den Druck zu verstärken, ist neben allgemeiner Figurenmobilisierung auf dem Königsflügel das Manöver Sf3-h2, Te1-f1 und f4 mit Linienöffnung. Auch der Sh2 schielt auf das Feld g4 und kann sich i. d. R. später am Angriff beteiligen. Sollte Dein Gegner gezwungen sein, später den Ld7 gegen den Sg4 zu tauschen, so ist das für Dich gut, denn Dein Gegner wird nun schwach auf den weißen Feldern, und Dein Königsangriff gewinnt weiter an Kraft. Hans Kmoch hat hier übrigens sehr dafür geworben, den Sf1 erst nach g4 nach g3 zu überführen. Weiß gewinnt dadurch Raum und hat ein Springeropfer auf f5 im Hinterkopf (die Schwerfiguren gehören davor auf die g-Linie). Gegen die Aktionen des Schwarzen am Damenflügel hilft oft das entlastende a4.

Spanisch mit Schwarz: Hier hilft es, Dir erst einmal ein festes System zurechtzulegen. Ich selbst würde Dir wieder die populären geschlossenen Systeme nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. La4 Sf6 5. 0-0 Le7 6. Te1 b5 7. Lb3 d6 8. c3 0-0 9. h3 empfehlen. Und genau hier hast Du die Wahl zwischen den verschiedensten Systemen, von denen 9. ...Sa5 (Tschigorin), 9. ...Sb8 Breyer), 9. ...h6 (Smyslow), 9. ...Sd7, 9. ...Lb7 und 9. ...Te8 nur die bekanntesten sind.

Mehr zum Thema: [url]https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlossene_Verteidigung_%28Spanische_Partie%29[/url]

Die Berliner Mauer würde ich nicht mehr spielen. In den Händen von Großmeistern mag es zwar ein sicherer Aufbau sein, aber auch da führt er meist nur zum Remis. Amateure kommen mit dem gedrungenen Manövrierspiel von Schwarz aber noch viel weniger als Weiß zurecht und wirken überfordert, während die Züge von Weiß meist logisch und natürlich sind und sich aus der Stellung ohnehin anbieten.

ruf012
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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von ruf012 »

#4..#(5+1)

[PGN]
[FEN "8/8/7q/8/8/3Np3/8/4RK1k w - - 0 1"]
1. Rxe3 Qxe3 2. Nxf2 Kh2 3. Ng4 Kg3 Nxe3
[/PGN]

ruf012
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AW: Dame gegen Springer

Beitrag von ruf012 »

#3..#4, #(5+1)..#9 #13 #16..#18 #20..#24

Anstelle von Leerbüchern

Eine ruhige Zimmerumgebung mit Bett, Kulinarischem und Medikamente.

Ein Schachbrett mit zumindest den gewünschten Figuren.
Eine beliebige Stellung auf das Brett, dann gegen sich selber spielen.

Anfangsdiagramm und Züge notieren.
Wenn man sich dannach wieder erholt hat, kann man es wieder versuchen,
eventuell mit einer andereren Zugsfolge.
Eine abwechselnde Tätigkeit wird empfohlen.


Notizen sammeln, sortieren, lesen, verändern, wegwerfen, vergessen.
Und das jahrelang, kein dummer Ersatz für Papierimport.

freesafety
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Re: Dame gegen Springer

Beitrag von freesafety »

Das Buch "Silmans Endspielkurs. Vom Anfänger zum Meister." behandelt unter anderem das Thema Springer gegen Dame. Interessanterweise in einem Abschnitt für Spieler unter 1200 Elo wird das Thema insgesamt auf etwa 2 1/4 Seiten behandelt, also nur kurz angerissen. Viel zu wenig für Spieler in dieser Spielstärke.

Ich wage zu bezweifeln, dass Silman die Mattführung verständlich erklärt - egal in welcher Stärke man sich mit dieser Mattführung vertraut machen will.
Im einzigen Beispiel geht der Autor nicht weiter auf seinen Begriff Box ein, Silman will den König in einem immer kleiner werdenden Bereich einzuschließen.

In der Zusammenfassung weist Silman darauf hin,dass man auf Springergabeln aufpassen soll. Meines Erachtens eine Selbstverständlichkeit, wenn es sich nicht um einen kompletten Anfänger handelt. In einem Endspiel König und Bauer gegen König weist man ja auch nicht den Spieler mit dem Bauer darauf hin, er solle den Bauern nicht verlieren.

Insgesamt halte ich die Erklärung für sehr dürftig für ein Buch mit ca. 520 Seiten Lehrmaterial und Erklärungen.

Zum Buch kann ich "noch" keine Bewertung vornehmen, da ich gerade mal 69 Seiten durchhabe.

freesafety
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Re: Dame gegen Springer

Beitrag von freesafety »

In der Zwischenzeit habe ich die Mattführung begriffen. Hat ja auch lange gedauert.

Allerdings nicht durch den Weg Silmans, dafür fehlen mir Schachkönnen, Schachtalent und einiges an Gehirnzellen. Von Silmans "ziemlich einfachen Gewinn" verstehe ich immer noch nichts. Ist mir zu kompliziert.

Eine Partie von Joel Benjamin gegen Nick De Firmian aus dem Jahr 1995 ist (zumindest für mich) durch die nachvollziehbare Vorgehensweise von Joel Benjamin der "Türöffner" gewesen. Die Stellung vor dem 72. Zug von Weiß war: Kg6 - Kd5, Df8 - x und Sx - d6.

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